Beim achten DMV Mofarennen in Neuenhasslau am 16. Mai eröffnete der MSC Neuenhasslau-Rodenbach die Saison des DMV Mofa-Cup 2026, der von der Landesgruppe Hessen e.V. ausgeschrieben wird.
Gemeldet waren Teams in den Klassen Tuning, Prototypen, Open 50, Pitbike und Roller. Von ursprünglich 18 genannten Teams gingen nach zwei kurzfristigen Absagen schließlich 16 Mannschaften an den Start. Absolviert wurden freies Training, Zeittraining sowie die verschiedenen Rennabschnitte Halbmarathon (60 Minuten), Sprintrennen (20 Minuten), Rennen (40 Minuten) und der Marathon über zwei Stunden Fahrzeit.
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Die Veranstaltung lockte Teams aus ganz Deutschland sowie aus Österreich an. Neben zwei Mannschaften aus Österreich waren Teams aus Hessen, Bayern, Franken und Baden-Württemberg vertreten. Auch ein Fernsehteam des Bayerischen Fernsehens, BR24 war zur Berichterstattung vor Ort angereist.
Als klarer Favorit galt der Titelverteidiger GZR Racing aus Österreich. Doch auch andere Teams hatten große Ambitionen auf den Tagessieg. Besonders JuKa Racing machte den Österreichern das Leben schwer. Zwar starteten beide Teams nicht in derselben Klasse, dennoch kämpften sie um die Gesamtwertung und sorgten damit für spannende Duelle auf der Strecke.
In der Klasse Tuning setzten sich die „Kubikzentimeterzwerge“, kurz „CCM Zwerge“, auf Platz eins vor Otze Racing und dem Team Schürhogge.
In der Klasse Prototypen mussten sich die Blue Smoke Gang #76 nach GZR Racing mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Fahrer Hermann Gasselsberger spulte Runde um Runde mit seiner Maschine wie eine Maschine ab und absolvierte mit 245 Runden die meisten Runden des gesamten Tages. Das entsprach einer Distanz von 122,5 Kilometern!
Bei den Pitbikes lieferten sich Spessart Specht 1 und Spessart Specht 2 einen spannenden Kampf um Platz eins und zwei.
Auch in der Roller-Klasse gab es eine bemerkenswerte Leistung zu bestaunen. Besonders hervorzuheben ist das HI-per 2 Racing Team, das mit starken 201 gefahrenen Runden ein beeindruckendes Ergebnis einfuhr. Das Team zeigte über die gesamte Renndistanz eine konstante und zuverlässige Leistung und bewies eindrucksvoll, dass auch die Roller-Klasse ein fester und spannender Bestandteil des DMV Mofa Cup ist.
Unter den strengen Augen von Rennleiter Mike Hilß blieben grobe Unfälle glücklicherweise aus. Auch das Wetter spielte mit: nicht zu heiß, nicht zu kalt und ohne Regenschauer. So konnten alle Teilnehmer nach der Siegerehrung trocken die Heimreise antreten.
In der Gesamtwertung führt nach dem Rennen in Neuenhaßlau der Vorjahressieger GZR Racing vor JuKa Racing. Auf Platz drei folgen die Kubikzentimeterzwerge vor der Blue Smoke Gang.
Erstmals präsentierte der veranstaltende MSC Neuenhasslau seine Jugendgruppe der Öffentlichkeit. Die Jungs und Mädchen kamen auf ihre Kosten und konnten in den Rennpausen mit ihren Elektrobikes zeigen, was sie bereits draufhaben. Limits für ihre Fahrdistanzen waren lediglich die Akkus, wenn denen der Strom ausging.
Das Fazit der Veranstaltung fiel rundum positiv aus: Auf der Strecke Gegner – nach dem Rennen wieder Freunde. Alle hatten ihren Spaß und erlebten einen gelungenen Saisonauftakt im DMV Mofa-Cup 2026.
Der nächste Lauf findet dann am 11.7.2026 in Aufenau auf der ehemaligen WM-Strecke statt.
Das Finale richtet dann der MSC Klein Krotzenburg am 5.September 2026 aus.
Der MSC Neuenhasslau-Rodenbach bedankt sich bei
- allen teilnehmenden Teams
- bei unseren Zuschauern
- bei unseren Mitgliedern und Helfern
- bei unseren Unterstützern und Sponsoren
Text: Jürgen Schmitt/ts
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